Tierfreund - Alles rund ums Tier Tierarzt Online - Tierärzte im Internet Vetmed.at - Informationen für den Tierarzt

NewsTierfreundforumTiersucheErste HilfeSpeedy's SpieleckeTierbücherTierlinksKontakt

KATZE


Perfektes Zusammenspiel.
Den Körper der Katze kann man ohne Übertreibung als technisches Meisterwerk bezeichnen. Durch das perfekte Zusammenspiel von Knochenbau, Muskeln und Gelenken ist sie imstande, Rekordleistungen im Springen, Laufen, Klettern und Blancieren aufzustellen.

Ausgeprägter Gleichgewichtssinn.
Die Gelenkigkeit der Katze ist sprichwörtlich: Wer je eine beim Putzen beobachtet hat, kann das bestätigen. Katzen können bis zu drei Meter hoch und bis zum Fünfzehnfachen ihrer Körperlänge weit springen. Ihr ausgeprägter Gleichgewichtssinn und vor allem die Funktion des Schwanzes als "Steuerruder" läßt sie beim Fallen immer wieder auf die Beine kommen (was man allerdings nicht mutwillig ausprobieren sollte; ein Fall aus sehr großer Höhe ist für "untrainierte" Wohnungskatzen nicht ungefährlich).

Stark ausgebildete Sinnesorgane.
Augen, Ohren und Schnurrhaare sind die wichtigsten Sinnesorgane. Die brühmten Katzenaugen durchdringen die Dunkelheit auch dann noch, wenn wir Menschen schon lange nichts mehr sehen. Bei absoluter Finsternis sehen aber auch Katzen nichts, denn das Katzenauge arbeitet mit einem System von Restlichtaufhellung im Augenhintergrund: einer reflektierenden Schicht, die im Dunklen leuchtet. Die Pupillen sind ellipsenförmig und reagieren in Sekundenbruchteilen auf wechselnde Lichtverhältnisse. Am hellen Tag verengen sie sich zu schmalen Schlitzen, im Dunkeln öffnen sie sich wie die Blendenautomatik eines Fotoapparates.

Weites Gesichtsfeld.
Das Gesichtsfeld der Katze ist viel weiter als das des Menschen oder auch des Hundes. Daraus erklärt sich ihre Fähigkeit, Entfernungen exakt abzuschätzen. Auch hier drängt sich der Vergleich mit der Fotografie auf: Die Katze verfügt nicht nur über ein Weitwinkelobjektiv, sonder auch über eine eingebaute "Autofocus-Scharfstellung".

Hochentwickeltes Gehör.
Als hervorragende Jäger haben Katzen ein besonders feines Gehör. Sie nehmen Frequenzen von weit über 20.000 Hertz wahr und sind somit für Geräusche empfänglich, die so hoch und so leise sind, daß wir Menschen sie nicht mehr hören. Bei der Erkundung einer Geräuschquelle können sie die Ohren auch unabhängig voneinander bewegen.

Schnurrhaare als Sensoren.
Ein weiteres Instrument sensibler Wahrnehmung sind die Schurrhaare. Mit ihrem gespreizten "Schnurrbart" tastet die Katze unbekannte Gegenstände ab. Wie einen Zollstock benutzt sie ihn zum Abmessen von Engpässen, die sie im Dunkeln durchqueren will. Die Tasthaare schützen zudem auch die Augen: Die geringste Berührung der Schnurrhaare löst einen Blinzeleffekt der Augenlider aus.

Schutz vor Feinden.
Das Fell der Katze schließlich dient ihr nicht nur zum Schutz gegen Witterung und Verletzungen, sondern - indem sie es sträubt - auch zur Abschreckung von echten oder vermeintlichen Feinden.

Streicheln bringt Genuß.
Die Endhaare dieses Fells sind ebenso empfindlich wie die Schnurrhaare. Damit kann die Katze vor allem Wohlbehagen empfinden. Das Streicheln einer kuscheligen Schmusekatze ist daher nicht nur für den Menschen ein angenehmes Gefühl, sondern auch für die Empfängerin ein körperlicher Genuß.

zurück zur Übersicht


 



zurück zum Seitenanfang

Idee, Konzept, Design by BWK Publishing Solutions GmbH
Copyright + Haftungsausschluß | Impressum