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HAMSTER

Es gibt verschiedene Hamsterarten.
Als Heimtiere bei uns bekannt und beliebt sind hauptsächlich die Mittelhamster, zu denen auch der als Heim- und leider auch Labortier äußerst beliebte Syrische Goldhamster gehört. Seine Heimat sind die Steppen und Ebenen Kleinasiens und des Kaukasus. Die Goldhamster die man Hierzulande kennt, stammen wohl alle von den Tieren ab, die Professor Aharoni im Jahre 1930 gefangen und an Zoos und Universitäten geschickt hat. Der erste Hamsterclub wurde 1945 in England gegründet.

Es gibt die Syrischen Goldhamster mittlerweile in vielen Farben und Fellstrukturen, besonders beliebt sind wohl die langhaarigen Teddyhamster die für ihr freundliches Wesen und ihre anhängliche Art bekannt sind. Die Fleckenhamster, die etwas größer werden als normale Hamster und nicht ganz so schnell zu zähmen sind. Und natürlich der Goldhamster, den es mittlerweile auch in sehr verschiedenen Fellfarben gibt. Mittelhamster sind ca. 17 - 19 cm lang, wiegen etwa 130 g und haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 2 Jahren, sie sind absolute Einzelgänger und hauptsächlich nachtaktiv.

Eine weitere bekannte und beliebte Hamsterart sind die Zwerghamster, als Heimtiere erfreuen sich vor allem die Roborowski-Zwerghamster und die Dsungarischen-Zwerghamster wachsender Beliebtheit. Beide zählen zu den Kurzschwänzigen Zwerghamstern. Es sind sehr quirlige Gesellen und zum Schmusen nicht geeignet, aber prima zum Beobachten, also das Ideale Heimtier für berufstätige Menschen, die ihren Liebling hauptsächlich beobachten wollen. Dsungaren sind etwa 9 - 10 cm lang, wiegen zwischen 38 und 50 g und haben eine Lebenserwartung von ca 2 - 3 Jahren. Robos (wie die Roborowski Zwerghamster liebevoll genannt werden) sind wesentlich kleiner, leider habe ich über sie keine genauen Angaben. Die Zwerghamster sind zu verschieden Zeiten aktiv, man kann sie oft auch am Tag beobachten.

Diese Zwerghamster leben in der freien Wildbahn im Familienverband, auch in Gefangenschaft leben sie oft friedlich mit ihren Artgenossen zusammen, wenn sie von klein auf aneinander gewöhnt sind und man den Familienverbund nicht stört (am besten 2 Weibchen oder 2 Männchen zusammen , oder wüßten Sie wohin mit dem Nachwuchs?) Leider kommt es häufiger vor, daß die Tiere sich irgendwann bekriegen und ernsthaft streiten, wenn man sie dann nicht rechtzeitig trennt, kann es zum Tode eines Tieres kommen. Einmal getrennt lassen sie sich nur schwer wieder vergesellschaften (ich habe bisher noch von keinem geglücktem Versuch gehört). Stellen Sie sich also von Anfang an darauf ein, irgendwann zwei einzelne Hamster in Käfigen zu haben, die dann natürlich doppelt so viel Platz und Fürsorge brauchen. Aber auch ein einzeln gehaltener Zwerghamster kann dann noch ein erfülltes Leben haben, wenn Sie seinen Käfig abwechslungsreich gestalten.

Besonders erwähnenswert ist noch, daß die Dsungarischen Zwerghamster auch in freier Wildbahn kaum scheu vor Menschen haben. Auch die mir bekannten Dsungaren waren von Anfang an zahm, kamen von sich aus auf die Hand und ließen sich hochnehmen. Sie haben höchstens mal zum testen oder um darauf aufmerksam zu machen, daß sie nun in ihren Käfig zurück wollen mal vorsichtig gebissen, bzw. in die Hand gezwickt.

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