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| HAMSTER Es gibt verschiedene
Hamsterarten. Eine weitere bekannte und beliebte Hamsterart sind die Zwerghamster, als Heimtiere erfreuen sich vor allem die Roborowski-Zwerghamster und die Dsungarischen-Zwerghamster wachsender Beliebtheit. Beide zählen zu den Kurzschwänzigen Zwerghamstern. Es sind sehr quirlige Gesellen und zum Schmusen nicht geeignet, aber prima zum Beobachten, also das Ideale Heimtier für berufstätige Menschen, die ihren Liebling hauptsächlich beobachten wollen. Dsungaren sind etwa 9 - 10 cm lang, wiegen zwischen 38 und 50 g und haben eine Lebenserwartung von ca 2 - 3 Jahren. Robos (wie die Roborowski Zwerghamster liebevoll genannt werden) sind wesentlich kleiner, leider habe ich über sie keine genauen Angaben. Die Zwerghamster sind zu verschieden Zeiten aktiv, man kann sie oft auch am Tag beobachten. Diese Zwerghamster leben in der freien Wildbahn im Familienverband, auch in Gefangenschaft leben sie oft friedlich mit ihren Artgenossen zusammen, wenn sie von klein auf aneinander gewöhnt sind und man den Familienverbund nicht stört (am besten 2 Weibchen oder 2 Männchen zusammen , oder wüßten Sie wohin mit dem Nachwuchs?) Leider kommt es häufiger vor, daß die Tiere sich irgendwann bekriegen und ernsthaft streiten, wenn man sie dann nicht rechtzeitig trennt, kann es zum Tode eines Tieres kommen. Einmal getrennt lassen sie sich nur schwer wieder vergesellschaften (ich habe bisher noch von keinem geglücktem Versuch gehört). Stellen Sie sich also von Anfang an darauf ein, irgendwann zwei einzelne Hamster in Käfigen zu haben, die dann natürlich doppelt so viel Platz und Fürsorge brauchen. Aber auch ein einzeln gehaltener Zwerghamster kann dann noch ein erfülltes Leben haben, wenn Sie seinen Käfig abwechslungsreich gestalten. Besonders erwähnenswert
ist noch, daß die Dsungarischen Zwerghamster
auch in freier Wildbahn kaum scheu vor Menschen
haben. Auch die mir bekannten Dsungaren waren von
Anfang an zahm, kamen von sich aus auf die Hand
und ließen sich hochnehmen. Sie haben höchstens
mal zum testen oder um darauf aufmerksam zu machen,
daß sie nun in ihren Käfig zurück
wollen mal vorsichtig gebissen, bzw. in die Hand
gezwickt.
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